König Thomas I. Ufer und Königin Anette

Der Königshof

v.l.n.r.: Gaby Giebeler, Karl-Wilhelm Giebeler, Anja Achenbach, Gerd Bange, Karin Balensiefer, Michael Meuser, Elisabeth Staab, Christa Niebel, Rainer Niebel, Renate Kosiza, Angelika Kühn, Ingo Michalek, Tanja Michalek, Bärbel Schmalenbach, Christian Rothe, Klaus Schmalenbach, Gisela Rothe, Gaby Brünagel, Anette Ufer, Jörg Brünagel (Adjudant), Thomas Ufer, Marion Jungbluth, Knut Jungbluth, Caroline Rothe (Oberhofmeister), Verena Rothe, Dirk Rothe, Karin Rothe, Jürgen Krämer, Carsten Rothe, Joachim Rothe

Königsplausch

Der Oberhofmeister (OHM) hat im Februar das Königspaar über ihre Erlebnisse im Königsjahr interviewt.

OHM:     „Danke für die Zeit, die ihr Euch nehmt. Lasst uns direkt loslegen. Wie fandet Ihr das laufende Königsjahr?"
König:    "Die Erwartungen haben sich erfüllt. Das eigene Schützenfest war schön und toll besucht. Besonders hat mich gefreut, dass die Kollegen der Kreisverwaltung zum Teil vom Amt für Ceoinformation und Liegenschaft mit rund dreißig Personen einen ganzen Tisch beim Frühschoppen füllten."
Unser König ist ein viel beschäftigter Mann. Er hat 4 Kinder und eine Enkelin, die bis vor kurzem, alle bei ihm zuhause wohnten. Er ist Mitglied der TSC (Talsperren Gruppe) im Angelsportverein (ASV) und im Schützenverein Windhagen, wo er den Posten als Geschäftsführer innehat. Auch ist er mit im Offizierscorps aktiv. Seine Frau, seit Mitte 2009 stellvertretende Jugendwartin unseres Vereins, hat noch zwei Hunde (Chihuahuas), womit sie ab und an auf Ausstellungen geht. Ein Hund ist schon mehrfach ausgezeichnet.
Mit dem Vogelschiessen fing die Saison an. Sohn Manuel holte den Prinzenvogel und beim Thomas fingen die Beine an zu schlottern. "Mein Sohn schoss ja vor mir und setzte mich so unter Zugzwang. Letztes Jahr war schon meine Tochter Prinzessin und ich schaffte es nicht, da mein Freund Dirk den Vogel holte." Sollte es denn schon wieder alles nicht klappen?
Die Offizierskollegen haben ihn schon öfters aufgezogen, dass er nur Prinz war und noch nie die hohen Ehren eines Königs erreicht hatte. Dies weckte das Verlangen, diese Würde zu erlangen. Aber endlich nach der .... Königspatrone fiel der so heiß ersehnt Vogel mit Klotz von der Stange. Die Hofburg wurde bei saumäßigem Wetter geschmückt - aber „Stress gab es nicht so richtig." meinte die Königin. Es war alles super organisiert. Die Turnhalle war mit den vielen fleißigen Helfern schnell in drei Tagen eingerichtet. Nur Sonntagmorgen sagte die Musik ab. Schnell kam Pinsel auf dir Idee, mit Auto und Musikboxen den Marsch anzuführen.
OHM:     „Wie bist du in den Verein gekommen?" „Vor 30 Jahren hat Frank Heedt mich zum Schießsport geführt" antwortete der König. „Erst später kam ich zum traditionellen Bereich des Vereins. 1980 war ich das erste Mal im Prinzenhof und 1983 selber Prinz. Dann ais junger Mann kam ich nur noch sporadisch zum Vogelschießen oder mal zum Schützenfest. Als Anette mich einmal beim Vogelschießen abholte (2007) und dann länger blieb, gefiel es uns sehr. Wir kamen dann dienstags öfter zum Schießen und lernten die neuen Aktiven kennen und blieben hängen."
Ehe er sich versah, war er auch schon im Offizierscorps und später im Vorstand und Anette fing an zu schießen. Der Umzug zur 900 Jahrfeier der Stadt Gummersbach war ein sehr sehr tolles Erlebnis. Viele aus unserem Verein sind mitgegangen. So viele Leute am Straßenrand haben gejubelt, geklatscht und Fotos gemacht. Spitze! Als Weihnachtsfeier wurde mit dem Prinzen ein Karaoke-Abend veranstaltet unter dem Motto: „Prinzenhof Meets Königshof"
Die Idee mit dem älteren und jüngeren Hof war ein großer Erfolg. Viele, die sich anfangs nicht trauten, machten später mit und gaben ihr Bestes. Es ging bis früh morgens- einige bekamen nicht genug!
„An dieser Stelle möchte ich meinem Hof für die Unterstützung danken. Ärgerlich war eigentlich nur, dass einige Hofmitglieder nicht absagten, wenn sie an Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten. Man plant so das Essen für so viele Personen ein und hat dann am Ende viel übrig. Leider war der König bei der Jugendweihnachtsfeier krank- aber er schickte seine Frau. Für Getränke und Knabbersachen war bestens gesorgt. Auch die Weihnachtsfeier des Damencorps stattete der Thomas mit Nikolaus und Geschenktüten einen Besuch ab. Im Februar wurden vom Hof die Ehrenscheiben im Rahmen eines Frühschoppen geschossen. Im März gibt es die Abschlussveranstaltung; auf nach Köln zum „Rodizio", zu den Brasilianerinnen!! Lecker essen - bis man platzt und dann gibt's Tanzeinlagen.
OHM:     „Wenn man so vergleicht, als du vor 26 Jahren Prinz warst, gibt's da Unterschiede?"
„Eigentlich nur eins: Damals schaute ich vom Prinzentisch rüber auf den Königstisch und wollt da auch mal sitzen. Nun schaute ich umgekehrt und war traurig, dass ich da nie mehr sitzen kann."
„Was sind deine nächsten Ambitionen?"
Ja erst einmal auf den Kaiservogel mitschießen. Ich hab ja letztes Jahrs lang genug mit der Flinte geübt, so dass ich glaube gute Chancen zu haben. Dann auch sehr gerne Stadtkönig und 2011 schieß ich auf den Bundeskönig vom OSB mit!"
OHM:     „Was möchtest du den Mitgliedern raten, sonstige Anregungen?"
„Die Königswürde ist eine tolle Sache und um den Anreiz zu steigern, rate ich allen, bildet doch eine Kasse oder einen Pool! Vor allem ein Rat an die Jüngeren, damit die Kosten sich verteilen, weil es großartig ist König zu sein! Ich würdet es erneut tun."
Als Königin sag ich: „Es war schön und der erwartete Stress hielt sich doch in Grenzen. Wehmütig denke ich schon dran, wenn ich meine Krone abgeben muss."