König Sebastian I. Rothe mit Königin Sarah Meier

Königshof

v.l.n.r.: Carsten Rothe, Bärbel Schmalenbach, Klaus Schmalenbach, Caroline Rothe, Jürgen Krämer, Dirk Rothe, Gisela Rothe, Sarah Meier, Christian Rothe, Sebastian Rothe, Inge Lore Möller, Ingo Michalek (Adjudant), Gaby Krämer, Sascha Kühn, Cora Scheid, Gaby Brünagel, Sebastian Mühl, Nikol Reifenrath, Jörg Brünagel, Thomas Ufer, Elisabeth Staab, Anette Ufer, Angelika Kühn, Renate Kosiza, Verena Rothe (Oberhofmeister), Joachim Rothe, Janine Rothe

Königsplausch

mit König Sebastian I. (Seb.) aus dem Hause Rothe und Königin Sarah Meier geführt  von Oberhofmeisterin (OHM) Verena Rothe 

OHM: Wieso wolltest du eigentlich König werden Sebastian?
Seb.: Ich bin seit 15 Jahren Mitglied im Verein. König zu sein, ist eine Erfahrung, die wohl jeder Mal gerne machen möchte.

OHM: Wieso hast du Sarah als deine Königin gewählt?
Seb.: Ich habe Sarah gefragt, weil sie schon sehr viel Erfahrung mit dem Schützenwesen hat und man sich immer auf sie verlassen kann. Und ich muss sagen, das hat sie gut gemacht.

OHM: Was ist das für ein Gefühl, wenn der Vogel bei einem fällt?
Seb.: Da ich wusste, dass die Munition für das Großkalibergewehr leer ging und ich nicht mehr dran kommen würde, war ich zu diesem Zeitpunkt schnell auf der Toilette gegangen. Dadurch bekam ich von dem ganzen Trubel um den Splitter nicht viel mit.
Als ich zurück kam und man mir sagte, dass noch ein Splitter hing, war mir klar, dass der Schuss beim nächsten Schuss fallen muss. Und das war ja dann bei mir.
Sarah: Erst habe ich mich für den Schützen gefreut als der Vogel fiel, dann wurde bekannt gegeben, dass noch ein Splitter hing. Da war mir klar, dass Sebastian König wird. Ich habe mich sehr gefreut seine Königin zu werden, vor allem, da ich erst so kurz im Verein bin.

OHM: Wie fandet ihr euer Königsjahr.
Seb.: Es gab positive und negative Momente. Ich hatte es mir besser vorgestellt. Irgendwie kam mir das Jahr nicht als etwas Besonderes vor.
Super fand ich es, dass mein Adjutant extra von Lindlar kam um mich überall hin zu begleiten und sogar als mein persönlicher Türöffner fungierte. Auch fand ich die Unterhaltungen mit den anderen Majestäten gut, besonders in Bickenbach.
Schön war der tolle Vogelwettkampf; dass mein Bruder mit geschossen hat und auch Sascha Kühn und Klaus Schmalenbach versucht haben, Schützenkönig zu werden.
Schade war, dass ich die große schöne Königskette bei dem Festumzug in Köln nicht tragen durfte; da die Ausgangskette so klein und zierlich ist.
Sarah: Ich hätte es besser gefunden, wenn man öfter etwas zusammen unternommen und man auf den Festen mehr getanzt hätte.
Mich hat es sehr gefreut, dass mir viele Komplimente gemacht wurden, dass ich sehr schick und immer passend angezogen war. Leider waren in Ründeroth nicht sehr viele dabei, was ich sehr schade fand.

OHM: Sarah wie bist du eigentlich zu uns in den Verein gekommen?
Sarah: Also, das fing vor genau vier Jahren auf eurem Vogelschießen an. Dort haben Verena und ich ein "klärendes" Gespräch geführt, woraus letztendlich eine sehr Super tolle und enge Freundschaft wurde.
Durch unseren Kontakt, lernte ich dann Sebastian uns auch Caroline kennen, die mir dann drei Jahre lang keine Ruhe mehr lies, bis ich schließlich in den Verein eintrat und nun froh bin, aktive Sportschützin und Mitglied im Damencorps zu sein.

OHM: Würdet ihr es nochmal machen? Und habt ihr schon ein nächstes Ziel vor Augen?
Seb.: Ich würde nicht so schnell noch mal König werden wollen.
Allerdings irgendwann mal Kaiser oder Stadtkönig zu werden, kann ich mir gut vorstellen.
Sarah: ja, irgendwann sicher. Da alles eigentlich ganz gut gelaufen ist und es trotz Macher Stolpersteine ganz schön war.
Mein erstes Ziel ist die Sektkönigin, aber erstmal ziehe ich mich etwas zurück, da ich wegen meines Studiums wenig Zeit habe und dann meinen Verpflichtungen nicht immer Nachkommen könnte.

OHM: Was würdet ihr euren Nachfolgern raten oder welche Tipps mit auf den Weg geben?
Seb.: Zum Abschluss wünsche ich dem neuen Königspaar alles Gute und ein schönes Königsjahr. Manchmal auch starke Nerven, wenn es um Planung geht, wo der Hof sich für an- oder abmelden soll.
Sarah: Man sollte verheiratet oder ein festes Paar sein, dann ist die Kommunikation und Planung manchmal besser uns auch einfacher.
Und natürlich ein tolles Jahr.

Ich danke unserem Königspaar für den netten und sehr informativen Plausch.

Mit kräftigem Horrido

Oberhofmeisterin
Verena Rothe