Was tut sich am Schießstand?

Aus der Festschrift 1984

Anschließend an den Bericht des Vorjahres hier eine Darstellung dessen, was weiter geschehen ist.

Die Fundamente des Hauses waren fertiggestellt, so konnte dann im Mai weiter gearbeitet werden, doch erst mußte der Grundstein gelegt werden. Dieses geschah am 28.5.1983 um 11.00 Uhr, in einer würdigen Feierstunde durch unsere Schützenbrüder Landrat Hans Wichelhaus und Bürgermeister Hubert Sülzer. Architekt H.G. Hecker gab einen Baubericht, Reinhold Henseleit und Ulli Rödder mauerten die Kartusche mit den aktuellen Gegenständen ein und Pastor Ackermann bat um den Segen Gottes für das Haus. Auf dem nachfolgenden Bild sehen Sie die später eingemauerten Gegenstände.

Einige Tage nach der Feier, kam der Hammer!

Von der Regierung in Köln, die Iapidare Mitteilung: lhr habt begonnen, keine Zuschüsse. Dieses konnten und wollten wir nicht hinnehmen, also Kampf! Den Kampf übernahm nach eingehenden Gesprächen Landrat Wichelhausin Düsseldorf. Der Kampf geht um die Bezuschussung des 2. und 3. Bauabschnitts. (Der Bau ist in 3 Abschnitte eingeteilt bisher wurde nur am 1. Abschnitt gearbeitet.) Es wurde viel geredet, telefoniert, geschrieben und gerannt, doch der Erfolg ist in Sicht.

 

Einer Bewilligung steht nur noch eine Genehmigung des Landschaftsschutzes im Wege, wir hoffen aber auch diese Hürde bald zu nehmen. Der 2. und 3. Bauabschnitt darf allerdings nicht begonnen werden, bevor die Bewilligung erteilt ist. Die Höhe eines Zuschusses steht zwar noch nicht fest, aber mit diesem Geld und weiterer Leistung der treuen Helfer, hoffen wir das gesamte Projekt realisieren zu können. Während der Kampf um die Mittel tobte, wurde am 1. Bauabschnitt kräftig gearbeitet. Viele freiwillige Helfer arbeiteten wie dieWiIden,es wurde geschalt, betoniert,gemauert, geschachtet und immer wieder geplant und organisiert. Samstage, Feierabende und sogar Urlaubstage wurden geopfert um voran zu kommen. Stellvertretendfür alle seien einige Namen genannt: Reinhold Henseleit, Manfred Brüning, Ulli Rödder, Hans Werder, H.0. Bieker, Andreas Brüning, als Fuhrmann Leo Heedt und als Koch Werner Wirths, die fast immer zur Stelle waren, neben vielen die hier ungenannt bleiben. Auch unser Architekt, Schützenbruder Hecker war immer im Einsatz, gab es doch viele Fragen. Nun können wir sagen der Steinerohbau steht. Jetzt kommen Fachwerk und Dach. Das Holz ist bestellt, wir hoffen, daß bald die Bewilligung kommt, denn dann können wir Richtfest feiern.

Unseren herzlichen Dank an alle Helfer die ihre Zeit opfern und unentgeltlich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Den gleichen Dank den Bauunternehmen, Hombach, lsenburg, Diederich und Gerhards, die uns Geräte kostenlos zur Verfügung stellten, sowie allen Geld-, Sach- und Verpflegungsspendern. 

Durch ihre Hilfe wurde es erst möglich, das zu erstellen, was bereits fertig ist.

Jede Spende hilft uns weiter, darum hoffen wir auf weitere Hilfe von allen Seiten und bedanken uns schon jetzt.

 

1. Vorsitzender

 K.W. Preyer