Der Schießstand

Aus der Festschrift 1987

Befährt man von der Westtangente aus die Grubenstraße in Richtung Windhagen, so bemerkt man auf der rechten Seite der Straße, - vor dem Bahnkörper gelegen -, ein eigenwilliges Gebäude: den Schießstand des Schützenvereins Windhagen. Durch seine Fachwerkbauweise, auf die sein Baumeister, der Architekt Hans Georg Hecker aus Windhagen, besonders Wert legte, paßt sich dieses Gebäude ganz besonders dem Charakter der Landschaft unserer Oberbergischen Heimat an. Da dieses Gebäude zu 90 % in Eigenleistung errichtet worden ist, kann man sich die lange Bauzeit erklären. lm September des vorigen Jahres war nun der Augenblick gekommen, daß der Schützenverein Windhagen seine Mitglieder und Freunde, sowie seine Gönner zum Richtfest einladen konnte. Der Architekt erwähnte in seiner Baubeschreibung ausdrücklich, daß die verbaute Menge an Holz und Beton ausgereicht hätte, um zehn Einfamilienreihenhäuserzu bauen. ln diesem Jahrwird nun Einzug in dieses Gebäude gehalten. Die erste Veranstaltung auf dem Gelände des Standes wird das diesjährige Vogelschießen am 2. Mai sein. Daß dieses Bauwerk den heutigen Baustand erreicht hat, ist in erster Linie einer kleinen Zahl von Männern zu verdanken. Hätten nicht die Vereinsmitglieder Reinhold Henseleit, Manfred Brüning und Hans Otto Bieker durch ihren Einsatz und Verzicht auf ihre Freizeit das Gebäude auf den heutigen Stand gebracht, so würde noch mancher Monat ins Land ziehen, in dem die Windhagener Schützen auf auswärtige Schießanlagen angewiesen wären.

Der Vorstand des S. V. Windhagen spricht diesen, und auch den übrigen Helfern Dank und Anerkennung aus.